November – Fiesta Poets: Santa Soledad

Fiesta Poets: Santa Soledad)
Groovy Christmas – Das andere Vorweihnachtskonzert
Mittwoch, 26.11.2014

Vibrierende Grooves und karibische Leichtigkeit; Sounds, die gut ins Ohr gehen, aber trotzdem nicht einfach dem Mainstream nacheifern – schön und gut: Aber was soll das in der Vorweihnachtszeit?

Ganz einfach: Die Fiesta Poets zelebrieren diese festliche Zeit einmal anders. Mit Spielfreude und Spritzigkeit führt das Trio uns durch Spanien, Chile, Belgien, Kuba, Argentinien, Frankreich, Jamaika, Amerika, Deutschland.

Die Fiesta Poets spannen Rudolf, das rotnasige Rentier vor ihren Schlitten und unternehmen eine kleine winterliche Reise durch die Welt. In ihrem Weihnachtsprogramm ›Santa Soledad‹ präsentieren die drei Musiker Burkhard Heßler (Piano/Gesang), Thomas Bachmann (Gitarre/Gesang) und Peter Funda (Schlagzeug/Gesang) wohlbekannte Weihnachtslieder in ganz neuer Wintergarderobe wie auch ungewöhnliche Klänge zum heiligen Fest aus den entlegensten Ecken der Welt.

Spätestens nach dem Konzertbesuch am 26. November weiß der Musikfreund, wie Weihnachten ohne Tannenbaum und Schneematsch, aber mit Palme und Sand klingt.

Beginn 19.30 Uhr Eintritt 10 € / 8 €


Oktober – Ölberg Allstars

Ölberg Allstars
Ethno goes Rock
Mittwoch, 29.10.2014

Der Ölberger Musiker Lutz Griebel ist eine echte Institution im Stadtteil – und weit über das Quartier und die Stadt hinaus vor allem für seine leidenschaftlichen Auftritte im Bereich Latin-Music bekannt.

Als vielseitiger Gitarrist kann er sich aber souverän in den verschiedensten Stilrichtungen bewegen. Songs aus Rock, Pop, Jazz, Blues und Klassik gibt er immer eine eigene Note, mit der er seinen Spaß und seinen Enthusiasmus mit und für die Musik direkt ins Publikum katapultiert.

Für die Konzertreihe anstiftung gründete Lutz eigens eine Formation mit renommierten KollegInnen, die in Zukunft als Ölberger Band weiter musizieren wird:

Anna Brodersen (Gesang, Gitarre); Glyn Edmonds (Gesang, Gitarre) & Christoph Brodersen (Low Whistle, Gitarre); Lillith (Gesang, Gitarre); Benny Kuroczik (Bass), Thorben Doege (Schlagzeug) und Lutz Griebel (Gesang, Gitarre, Mandoline) werden ein Feuerwerk zünden, das sich aus Elementen irischer, schottischer, brasilianischer oder indischer Musik speist. Ein melodischrockiger Abend, der mächtig Dampf haben wird, wie auch beschauliche Momente! Seelenfutter eben.

Beginn 19.30 Uhr Eintritt 10 € / 8 €


September – Toa’Ura (Tahiti)

Toa’Ura (Tahiti)
Klangkosmos Weltmusik
Donnerstag, 11.09.2014

Toa’ura bedeutet in der Landessprache Tahitis ›Rote Krieger‹. Mal akustisch- sanft mal kraftvoll-rhythmisch und ihrem Namen gerecht entführen uns die vier Musiker, Sänger und Tänzer in die Inselwelt des Südpazifik. Auf halber Strecke zwischen Australien und Südamerika liegend, besteht Französisch-Polynesien aus insgesamt aus 130 Inseln und Atollen. Tahiti, die größte und bevölkerungsreichste ist gerade einmal 61 km lang und 29 km breit. Spätestens seit 1995, als Frankreich beschloss seine Atomtests im Pazifik wieder aufzunehmen, hat sich auch das Bild von Tahiti in der Weltöffentlichkeit verändert: vom traumhaften Urlaubsparadies zum Schauplatz harter politischer Auseinandersetzungen. Die seit den 1950er Jahren bestehende Unabhängigkeitsbewegung der indigenen Polynesier, die sich selbst als Maohi bezeichnen, wurde durch die unerbittliche koloniale Politik stark geschwächt.

Von der traditionellen Musikkultur der Maohi findet man heute kaum mehr etwas. Genau diese Situation weckt die Neugierde und das Verlangen der Musiker von Toa’ura, sich auf die Suche nach einer zeitgenössischen Maohi-Identität zu begeben. Den Blick sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft gerichtet, präsentieren sie uns neue Klangwelten mit alten Wurzeln. Kraftvolle Perkussion, Gitarrentöne und Haka Tänze wechseln sich ab mit sanften Ukuleleklängen und harmonischen mehrstimmigen Gesängen.

Beginn 18.00 Uhr Eintritt Frei

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August – Sylvia Brécko

Sylvia Brécko
Liebling wir müssen reden – Reloaded
Mittwoch, 27.08.2014

Liebling ist immer wieder für Neues gut! Und deshalb hat Sylvia Brécko für Ihr Programm ›Liebling, wir müssen reden!‹ die neuesten Erkenntnisse aus ihren Erlebnissen mit der schönsten Nebensache der Welt – dem Mann – ‚nachgeladen’! Frauen wollen reden, Männer tun das auch gerne. Oft leider jedoch nicht über dasselbe Thema. Mit einer enormen Wandlungsfähigkeit zelebriert die Kabarett-Lady Sylvia Brécko ihre äußerst amüsante Art der Gegenwartsbewältigung und widmet sich den kommunikativen Störungen zwischen den Geschlechtern.

Aber Frau Brécko widmet sich nicht nur den Beziehungskrisen, davon hat das Publikum ja zu Hause schon genug. Nein, hier kommen gleich alle Krisen auf einmal: die Wirtschaftskrise, die Unterhaltungskrise, die Wertekrise, die Steuerkrise und nicht zuletzt die allgemeine Sprachkrise. ›Liebling, wir müssen reden!‹ ist also eine Aufforderung von geradezu gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.

Brécko erklärt die Welt, wie sie sie sieht, stellt kluge Zusammenhänge her, auf die man vielleicht nie gekommen wäre – oder die es am Ende gar nicht gibt. Musikalisch wird von Chanson über Schlager bis Pop wirklich alles geboten, was die moderne Unterhaltung hergibt. Mitarbeit ist dem Gehirn erlaubt und auch der Augenschmaus ist im Eintrittspreis inbegriffen!

Sylvia Brécko – ehemalige Fernsehansagerin und Moderatorin des Westdeutschen Rundfunks – tritt mit ihrer beliebten ›Liebling‹-Serie in ganz Deutschland auf. Im Herbst wird der dritte Teil dieses Kabarettprogramms Premiere feiern.

Beginn 19.30 Uhr // Eintritt 10 € / 8 €


Juni – Ndima (Republik Kongo / Kongo Brazzaville)

Ndima (Republik Kongo / Kongo Brazzaville)
Klangkosmos Weltmusik
Donnerstag, 19.06.2014

Gegründet wurde das Ensemble 2003 in Kombola, in der Region Likouala in der Republik Kongo auf Initiative des Forschers und Ethnologen Sorel Eta. Ndima (was in der Sprache der Pygmäen ›Wald‹ bedeutet) ist eine Gruppe von Musikern, Sängern und Tänzern der Aka Pygmäen.
Der Ansatz von Ndima und seines künstlerischen Leiters Sorel Eta folgt den Grundsätzen der nachhaltigen Entwicklung und der Öko-Solidarität, in denen die Wälder der Aka in der heutigen globalisierten Welt mit all ihren gesellschaftlichen Umwälzungen eine besondere Rolle als Lunge des Planeten einnehmen.
Die Schönheit und Komplexität der mehrstimmigen Lieder und Instrumentalstücke der Aka sind eine Verbeugung vor der Natur und vor der Jagd – eine musikalische Referenz von erstaunlicher Singularität. Ihre außergewöhnliche Polyphonie und Polyrhythmik wurde u.a. vom renommierten französisch-israelischen Musikethnologen Simha Arom über viele Jahre erforscht.
2003 wurden mit Unterstützung des damaligen UNESCO-Generalsekretärs Koichiro Matsuura die Gesänge der Aka Pygmäen erstmals systematisch aufgenommen und dokumentiert. 2006 nahm Ndima an einem Künstleraustausch mit professionellen Musikern aller Bantu Völker teil. Sechs Jahre später folgte die erste Europa-Tour nach Frankreich und in die Schweiz.
Ndima lässt uns die Stimme des Waldes entdecken, dessen ökologisches Gleichgewicht sich in einer Vielzahl von Rhythmen ausdrückt. Die Musiker lassen Momente der Freude und des Leids erklingen und spielen ergreifende Melodien auf traditionellen Saiteninstrumenten wie der ›Mondoumein‹, einer Harfenzither, der Bogenharfe ›Kunde‹ und auf dem Mundbogen ›Mbela‹ – Instrumente, die die Aka auch für die Jagd verwenden.

Beginn 18.00 Uhr // Eintritt Frei

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Mai – Seatown Seven

Seatown Seven
Hot Jazz, New Orleans Jazz und Swing
Mittwoch, 28.05.2014

Über 50 Jahre Leben für und mit dem Jazz! Die SEATOWN SEVEN HOT JAZZ wurde 1962 von Adrian von Saucken gegründet. Damals wurde das, was die Jungs zu spielen begannen, noch als Geheimtipp in musikhistorischen Zirkeln gehandelt. Heute ist die Band und ihre Musik bei Publikum, Festival-Veranstaltern und Redakteuren längst eine feste Größe. Seatown Seven orientieren sich an stilbildenden Musikern des ›golden Jazz-Age‹, beziehen ihre Einflüsse also aus ›erster Hand‹. Schon zu Zeiten der ›Trad‹-Welle fanden von Saucken & Co ihre Vorbilder in den Orchestern von Louis Amstrong, Jelly Roll Morton, Clarence Williams oder Fletcher Henderson.
Bereits 1971 erschienen die beiden ersten Langspielplatten von Seatown Seven. Weitere Einspielungen erfolgten in der Zeit von 1975-1988, später auch Live-Mitschnitte von Rundfunksendungen, dem Dresdner Dixieland Festival und 1998 eine Zusammenfassung in der CD ›35 Jahre Seatown Seven‹ – und dies alles in fast unveränderter Besetzung.
Die heutige, inzwischen generationsübergreifende Besetzung steht ganz in der Bandtradition und bietet eine breite musikalische Palette vom klassischen New Orleans Stil bis zum frühen Swing.

Beginn 19.30 Uhr // Eintritt 10 € / 8 €


April – Papa & Sohn

Papa & Sohn
Alte Lieder in neuem Gewand
Mittwoch, 30.04.2014

›He Joe, spann den Wagen an‹ als Reggae? ›What shall we do with the drunken sailor‹ mit deutschem Text als Rhythm & Blues-Groove? Ein ›Weißt Du wieviel Sternlein stehen‹ im Post-Pop-Gewand?
Ja, das gibt es – und es ist richtig klasse! Papa Stefan Wiesbrock (53) und Sohn Luka Wiesbrock (11) singen und spielen mit Gitarre, Ukulele, Keyboard, Percussion und zwei Stimmen die schönsten Kinder- und Volksliedertexte mit neuen, eigenen Melodien oder nutzen bekannte Melodien für eigene Texte.
Die Idee zu dem Projekt › Papa & Sohn‹ hat zwei Wurzeln. Die eine ist der Wunsch eines Musikers, mit seinem Kind zusammen auf der Bühne zu stehen und mit Musik auf hohem professionellem Niveau das Publikum zu begeistern. Die andere ist der Gedanke, die alten Volkslieder und Texte der jungen Generation so zu präsentieren, dass diese Lieder in den Köpfen der Menschen weiterleben und uns damit erhalten bleiben.
›Papa & Sohn‹ ist Familienprogramm: die Kleinen ab 6 Jahren können bei den Songs Passagen mitsingen oder Bewegungen mitmachen. Die Eltern machen auch mit, weil sie plötzlich selber Spaß daran haben. Und die Großeltern freuen sich über die ›alten‹ Lieder, die sie noch gut kennen.
Doch Luka und Stefan haben gemeinsam auch eigene Titel komponiert. Dazu gehören Songs, die nicht die heile Welt zwischen den Generationen in den Familien vorgaukeln, sondern bewusst auch brisante Themen in den Fokus stellen.
Papa und Sohn machen etwas zusammen, das beiden Spaß macht. Das spüren auch die Zuhörer: Ein Mehrgenerationenkonzert mit Spaßgarantie!

Beginn 19.30 Uhr // Eintritt 10 € / 8 €


März – Vitorino Salomé (Portugal)

März – Vitorino Salomé (Portugal)

Vitorino Salomé (Portugal)
Klangkosmos Weltmusik
Donnerstag, 13.03.2014

Er ist die ›Stimme des Alentejo‹ und seit fast vier Jahrzehnten die Galionsfigur der Música Popular Portuguesa. Seine Lieder prägten, begleiteten die ersten Jahre nach der Nelkenrevolution 1974 und setzten den Alentejo, die Region zwischen Lissabon und der Algarve, auf die musikalische Landkarte Portugals.
Wie viele Künstler und Intellektuelle flüchtete er in den 1960er Jahren vor den Kriegen, die das bitterarme Portugal in ›seinen‹ afrikanischen Kolonien führte nach Paris. Erst nach dem Sieg der Nelkenrevolution kehrte er nach Portugal zurück.
Dort trat er mit dem damals bekanntesten politischen Sänger seines Landes José Afonso (Grândola vila morena) auf. Er sang bei politischen Manifestationen, bei Landbesetzungen und natürlich in den Kooperativen des Alentejo.
Noch heute bildet diese Region mit ihren Traditionen, Instrumenten und Liedern einen roten Faden in Vitorinos umfangreichem Repertoire. In seinen Liedern portraitierte er aber auch den Alltag und das Lebensgefühl Lissabons, der Stadt, in der er seit vielen Jahren lebt.

Beginn 18.00 Uhr // Eintritt Frei

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Februar – Ladies First – 30 Frauen und ein Mann

Ladies First – 30 Frauen und ein Mann
Die Champions im Barbershop-Gesang
Mittwoch, 26.02.2014

30 Frauen und ein Mann – kann das gutgehen? Der 8-fache Chorchampion im Barbershopgesang ›Ladies First‹ beweist, dass diese Konstellation ausgezeichnet funktioniert. Ob Balladen, Swing und Jazz oder Pop und Groove: Chorleiter Manfred Adams bändigt seine Frauen. Allerdings: ›Nur sehr schwer‹, klagt er, ›wenn die nämlich erst mal abheben in den Himmel der (Barbershop-) Musik, hilft nur noch eins: mitfliegen‹. Dann erlebt das Publikum Musik, Tanz und Entertainment in Perfektion. Eigenwillige Choreografien und hohes gesangliches Niveau sind garantiert.
Um die Jahrhundertwende war es in den USA üblich, sich von seinen Haircuttern beim Kürzen der Haartracht mit (meist improvisiertem) mehrstimmigem Gesang unterhalten zu lassen. Dieser Brauch, von Einwanderern importiert, stammt eigentlich aus dem England des frühen 18. Jahrhunderts und fand außer bei der Kopfpflege auch in gemeinen Pubs alsbald Verbreitung.
Aus der einstigen Berufsgruppenmusik als geselligem Kundenservice ist der mittlerweile weltweit praktizierte ›Barbershop-Gesang‹ als eigenständiger Musikstil hervorgegangen, den man heute auch ohne Meisterbrief der Friseurinnung bedenkenlos ausüben kann.
Ein Abend lang werden zwar (leider) keine Haare gecuttet, aber dafür amerikanische Vaudeville-Klassiker, Gospel- und Popsongs, Swing- und Jazzstandards intoniert – immer im typischen ›expanded sound‹. Achtung: Auch vor Comedy-Einlagen schreckt man nicht zurück.
Ladies First hat auch im letzten Jahr Preise abgeräumt: In der Europäischen Barbershop Convention 2013, beim Landes-Chorwettbewerb NRW und und und … Was das Besondere an Barbershop ist? Die Energie! Die Emotion! Die Show!

Beginn 19.30 Uhr // Eintritt 8 € / 6 €


Januar – Kapelsky & Marina

Kapelsky & Marina
Gypsy Swing, Klezmer, East European Folk-Jazz
Donnerstag, 30.01.2014

Die Gewinner des Weltmusik-Wettbewerbs ›creole NRW 2013‹: Kapelsky & Marina!
Die Stilrichtung von Kapelsky nennt sich ›Ostperanto-Folkjazz‹. Bandsound und Repertoire verbinden Elemente europäischer Gypsy-Musik mit Folk und Jazz mit einer ›jazzigen‹ Experimentierfreude ohne Rücksicht auf Dogmen. Traditionelle Songs erhalten durch eigenständige Arrangements und moderne Improvisationskonzepte eine persönliche und zeitgenössische Note.
Gregor Hengesbach (Gitarre), Michael Ashauer (Kontrabass) und Jani Weichsel (Geige, Bratsche, Mandoline, E-Bass, Gitarre) haben gemeinsame Erfahrung auf abenteuerlichen Straßenmusiktouren (D, F, B, SU, ESP) und unzähligen Konzerten gesammelt. Entstanden ist in diesen Jahren eine unverwechselbare Bandausstrahlung, die das Publikum immer wieder in den Bann zieht.
Die Stimme von Marina Frenk tut ein Übriges und vervollständigt den Sound weltmusikalisch auf kongeniale Art. Marina ist im moldawischen Chisinau geboren, hat an der Folkwang-Hochschule Essen studiert und arbeitete an den Theatern in Bochum, Leipzig und Köln, bevor sie 2011 ihr Debüt als Kinoschauspielerin in Jessica Krummachers ›Totem‹ gab.
Das Quartett erweitert das harmonische und rhythmische Vokabular des Folkloristischen und bricht auf in modernere Jazzgefilde. Umgekehrt wird Jazziges ›folklorisiert‹, so atmet z. B. ein Stück von Miles Davis eine balkaneske Atmosphäre, wird der Pathos eines bombastischen ›Also sprach Zarathustra‹ ironisch zu einer schelmischen Polka verballhornt.

Beginn 19.30 Uhr // Eintritt 8 € / 6 €