März – The Tcha Limberger Family Trio (Belgien/Ungarn)

The Tcha Limberger Family Trio (Belgien/Ungarn)
Klangkosmos Weltusik
Donnerstag, 16. März 2017

Tcha Limberger wurde in eine Familie von renommierten belgischen Zigeunermusikern geboren und wuchs auf in einer Welt des Gypsy Swing im Stil des Django Reinhardt.

Im Laufe der Jahre arbeitet er mit vielen führenden Künstlern: ab dem Alter von dreizehn Jahren studierte er mit dem belgischen Komponisten Dick Vanderharst Komposition und schrieb als eines seiner ersten Werke ein Tanzstück für die zeitgenössische belgische Tanzkompagnie ›Les Ballets C de la B‹ mit dem Titel ›Patchagonia‹. Tcha Limberger ist einer der wenigen Musiker von Weltklasse, der als Komponist, Sänger und Multi-Instrumentalist jenseits aller Genres hoch respektiert ist.

Sein Vater Vivi Limberger spielte zunächst mit Grossvater De Piotto und dann während 13 Jahren in verschiedenen Formationen des Jazz-Quartett Waso, zuerst mit Fapy Lafertin und Michel Verstraeten, dann mit Bill Greenow, Jo Vanhoute und Joop Ayal.

Das Tcha Limberger Trio vertritt musikalisch eine Seitenlinie des Piotto Familienorchesters. Piotto spielte vor allem Operetten, ungarische und russische Melodien. Das Trio spielt Manouche Musik, die die Musiker von Tcha’s Grossvater Piotto geerbt haben. Es konzentriert sich jedoch auf fast vergessenene Lieder der Roma aus dem Karpatenbecken, die Tcha’s Vater singt und deren Melodien an den Django-Swing erinnern. 

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September – Nancy Vieira (Kapverden)

Nancy Vieira (Kapverden)
Klangkosmos Weltusik
Donnerstag 15.09.2016

Nancy Vieira wurde bereits zu Beginn ihrer Karriere als ›die beste Stimme ihrer Generation‹ bezeichnet.

In den Tagen der portugiesischen Kolonialherrschaft war São Vicente ein intellektueller Schmelztiegel. Nancy Vieira ging dort zur Schule und sog besonders die Klänge am Hafen von Mindelo auf: Maria Bethania, Caetano Veloso und Maria Angela, Fado, Morna, Coladeras, britischer Pop, kubanische Rumba und so weiter.

Als sie vierzehn war, wurde ihr Vater – vor der Nelkenrevolution Widerstandskämpfer im Unabhängigkeitkampf der Kapverden – kapverdischer Botschafter in Portugal. Nancy folgte der Familie nach Portugal. Eines Abends wurde sie zufällig aufgefordert, bei Gesangswettbewerb ein Stück zu singen. Spontan sang sie B. Leza’s Lua Nha Testemunha – und gewann den Wettbewerb! Der Preis war die Studioaufnahme einer ersten CD im Jahr 1996. Erst acht Jahre später und nach der Geburt ihrer Tochter, nahm sie dann 2004 eine weitere CD auf.

Abgesehen von den kapverdischen Klassikern (B. Leza, Amândio Cabral), singt sie Stücke des in Paris lebenden Kompatrioten Teofilo Chantre und von jungen, in Lissabon lebenden Textern und Komponisten, vor allem von Tutin Giralda.

Mit ihrer bemerkenswerten Stimme und strahlenden Persönlichkeit, gehört Nancy Vieira zu den geschätzen Sängerinnen in Portugal, die immer wieder auch zu Duets mit Fado Künstler oder Popstars eingeladen wird.

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Juli – Striekspöen

Striekspöen
Jonges ut´m Dal
Freitag, 22.07.2016

Seit Gründung der Gruppe Ende der 70er Jahre haben sich die Lieder der ›Wuppertaler Jonges‹ in den Köpfen und Herzen der Menschen im Tal verankert. Spektakuläre Aktionen, wie die Konzerte auf der Wupper in den Jahren 1982 und 1984, an denen tausende Wuppertaler Bürger teilnahmen, machten die Striekspöen legendär.

Mit ihren mehr als 150 Jahren Musikerfahrung auf der Bühne verstehen die Striekspöen sich nicht als kommerzielle Unterhaltungsband, sondern als ein Stück lebendige Wuppertaler Kultur und Lebensart.
Alle Musiker sind mit viel Spaß und noch mehr Idealismus und Engagement bei der Sache. Ihr Ziel ist es, die Wuppertaler Kultur und Musik-Szene zu bereichern und dazu beizutragen, ›unsere eigene Art‹ zu pflegen und zu erhalten.
Im Gegensatz zur früheren musikalischen Ausrichtung der Band zelebrieren die Striekspöen heute ausschließlich eigene Wuppertaler Mundartmusik.

Eine echte Herzensangelegenheit von Paul Decker, Sigi Kepper, Kurt (Atti) Reinartz, Peter Holtei, Kai Acker und Ottmar (Otti) Ay.

Beginn 19 Uhr Eintritt 10 € / 8 €


Juni – Mauravann (Mauritius)

Mauravann (Mauritius)
Klangkosmos Weltmusik
Donnerstag 09. Juni 2016

Das Ensemble Mauravann reist aus Mauritius an. Gerade einmal 65km lang und 45km breit ist diese Insel im südwestlichen Indischen Ozean. Gemeinsam mit einigen noch kleineren Nachbarinseln bildet sie den Staat Mauritius mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern. 



Doch so klein das Land, so groß ist die Vielfalt der dort lebenden Menschen – ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Sklavenhandel, Kolonialpolitik und Handelsrouten quer über die Weltmeere brachten Menschen aus afrikanischen und arabischen Ländern, aus Europa, aus Indien und China nach Mauritius. Moslems, Christen, Buddhisten und Hindus – alle sind Teil der heutigen mauritischen Gesellschaft. Muttersprache von fast allen ist das mauritische Kreolisch. In den Massenmedien dominiert jedoch Französisch. 
Während die einst große Zuckerindustrie im Land langsam auszusterben scheint, blüht der Tourismus so richtig auf: ein akuter Wandel, der nicht für alle ganz einfach zu verkraften ist. Die Einheimischen mit afrikanischen Wurzel sprechen gar von einer Art Krankheit, dem Fehlen einer wirklich eigenen Identität. Die „malaise créole“, die kreolische Krankheit: jeder hat sie – auch die Mauritianer mit europäischen, arabischen oder asiatischen Wurzeln, jeder ignoriert sie. Doch es scheint ein Medikament gegen die „malaise créole“ zu geben, das immer wirkt: die Sega-Musik, die von allen Volksgruppen in Mauritius als „ihre“ Musik anerkannt ist und verbindender universeller musikalischer Ausdruck dieser kreolischen Gesellschaft ist.


Die Wurzeln des Sega liegen im 18. und 19. Jahrhundert, einer Zeit als Sklaven aus Afrika nach Mauritius verschifft wurden, um dort auf den Zuckerplantagen zu schuften. Um die Sehnsucht nach der alten Heimat und die Sorgen und Qualen des schweren Alltags zu vergessen, versammelten sich die Menschen abends um ein großes Feuer und machten bis zur Morgendämmerung Musik. Lieder und Rhythmen aus Ländern wie Mosambik, Sansibar und Madagaskar verschmolzen über die Jahre, und es entstand eine ganz eigene, neue Inselmusik mit Tanz. Auch auf den Nachbarinseln im Indischen Ozean, wie den Seychellen oder La Réunion ist der Sega Musik- und Tanz-Stil weit verbreitet und höchst beliebt. 



Ein Instrument ist dabei unentbehrlich: die Ravanne, eine traditionell mit Ziegenleder bespannte Trommel, die mit beiden Händen geschlagen wird. Der hölzerne Rahmen ähnelt einem Tamburin und hat einen Durchmesser von ca. 50-90cm. Damit die Ravanne richtig klingt, wird sie über dem Feuer immer wieder erhitzt, so dass das Leder trocknet, sich straff über den Holzrahmen spannt und so gut klingt. Heutzutage ersetzt allerdings häufig Synthetik das Leder: erstens ist es immer schwieriger, gutes Ziegenleder zu finden, und zweitens finden Sega-Aufführungen auch nicht mehr so häufig am Lagerfeuer statt. 



Zwei weitere Instrumente gehören unbedingt zur mauritischen Sega-Musik: die Triangel und die sogenannte Maravanne, ein aus getrockneten Zuckerrohrstielen gefertigtes Perkussionsinstrument: eine Art Waschbrett, das mit getrockneten Samen oder Kernen gefüllt ist. Maravanne-SpielerInnen sind häufig gleichzeitig TänzerInnen, denn das Instrument „schüttelt“ man waagrecht im Rhythmus – eine Bewegung, die großen Körpereinsatz erfordert. 



Verwurzelt in einer Musikkultur der Unterdrückung, ist Sega in Mauritius heutzutage nicht mehr wegzudenken und auch als Partymusik zu allen Anlässen unersetzbar: kulturelles Treibgut und gesellschaftlicher Treibstoff, der auch junge Menschen begeistert und fasziniert, wie das Ensemble Mauravann. 



Die vier Musiker sind Teil einer jungen und sehr dynamischen Musikszene der Insel. Sie richten ihren künstlerischen Blick sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft mit dem Ziel: eine Hommage an den mauritischen Sega und seine traditionellen Instrumente mit einem persönlichen, modernen Touch sowie einer guten Portion zeitgenössischer musikalischer Einflüsse zu verbinden. Als Quartett interpretieren sie das Repertoire der großen Sega Klassiker auf ihre eigene Weise, komponieren aber auch neue Stücke im Sega Stil. Neben den drei typisch mauritischen Instrumenten, der Ravanne, der Maravanne sowie der Triangel, greifen sie auch zu Gitarren und anderen Instrumenten aus der südwestlichen Region des Indischen Ozeans.

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März – Ontrei (Finnland)

Ontrei (Finnland)
Klangkosmos Weltmusik
Donnerstag, 10.03.2016

Heute gilt das Zupfinstrument Kantele, eine kastenförmige Zither, als Nationalinstrument Finnlands, u.a. auch durch den großen Einfluss des ›Kalevala‹: ein Epos über finnische Heldensagen und Mythen, den der Schriftsteller, Philologe und Arzt Elias Lönnrot im 19. Jahrhundert zusammenstellte – mit Väinämöinen als wichtigsten Protagonisten. Einer der größten Kalevala-Sänger, der auch selbst Kantele spielte und baute und großen Einfluss hatte auf Lönnrots Schriften, war Ontrei Malinen.

Unter seinem Vornamen ›Ontrei‹ haben sich nun zwei Finnen zusammengetan, die die traditionellen Musikkulturen und typischen Instrumente ihres Landes wie ihre eigene Westentasche kennen. Timo Väänänen und Rauno Nieminen beleuchten die finnischen Musikschätze nämlich nicht nur als praktizierende Musiker. Beide haben sie an der Sibelius Akademie, der international renommierten Musikuniversität Finnlands, intensive Forschungsarbeit geleistet und eine künstlerische Promotion absolviert.

Als Duo Ontrei präsentieren sie verschiedenste Instrumente mit uralter Geschichte. Die beiden nehmen uns mit auf eine Zeitreise: in die Vergangenheit zu den urtümlichen Klängen der nordischen Hemisphäre, aber auch in die Zukunft, zu ungeahnten musikalischen Dimensionen, die unsere Gedanken auf neue Entdeckungspfade führen …

Augen zu und auf Pulsfühlung mit diesen zwei Zauberern des finnischen Folks!

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Februar – Junges Bilderbuchkino trifft alte Schlager

Junges Bilderbuchkino trifft alte Schlager
Eine anstiftung am Nachmittag für die ganze Familie
Sonntag, 28.02.2016

Die Veranstaltungsreihe ›anstiftung‹ im Elberfelder Lutherstift geht mit einem besonderen Format erstmals auf einen Sonntagnachmittag: Kinder singen alte und ältere Schlager und Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek präsentieren dazu passende Bilderbücher. Ein unterhaltsamer Spaß für Menschen von vier bis 104!
Im Jahr 2008 startete in Wichlinghausen ein vielbeachtetes Kulturprojekt mit Kindern und SeniorInnen, in dem auch die Grundschule Germanenstraße mitwirkte. Seit dieser Zeit singt der Kinderchor der Schule unter der Leitung ihres Musiklehrers Klaus Bertram Schlager aus den 1920er Jahren bis heute. Wenn Grundschüler ›Ein Freund, ein guter Freund‹ oder ›Mit 66 Jahren‹ singen, dann hat das eine ganz eigene, berührende Qualität.
Die Wuppertaler Stadtbibliothek veranstaltet regelmäßig Bilderbuchkinos – hier werden die Illustrationen aus den Büchern auf eine Leinwand projiziert, während die Texte vorgelesen werden. Beim Lesefest ›Der Berg liest‹ wurde im Lutherstift deutlich, dass alle Generationen Spaß am Bilderbuchkino haben.
In dieser anstiftung tragen die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Kerstin Sturm und Patricia Crede mit Witz und Spannung kurze Texte vor, die sie zu den Schlagern auswählen. So trifft z.B. der Gassenhauer ›Tante Paula liegt im Bett und isst Tomaten‹ (1928, Musik: Walter Kollo, Text: Hermann Frey) auf Lauren Childs Bilderbuch ›Nein! Tomaten ess ich nicht!‹.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr – bereits ab 15 Uhr gibt es
Kakao, Kaffee, Mini-Berliner und Mini-Amerikaner!

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Januar – Theatergruppe Kohlköpfe

Theatergruppe Kohlköpfe
Jubel, Trubel, Heiterkeit
Mittwoch, 27.01.2016

Darauf freuen sich zahlreiche Fans: Immer im Januar ist Theater im Lutherstift. Und was für eins!

Die Theatergruppe Kohlköpfe, ehemals Elterntheater Himmel & Erde, übernimmt mal wieder den Kirchsaal. Für die zweite Produktion unter dem neuen Namen hat das Ensemble mit ›Jubel, Trubel, Heiterkeit‹ von Winnie Abel gewohnt zielsicher einen geeigneten Stoff für seine lustvolle und lebensfrohe Spielweise gefunden:

Weil er die Tochter eines reichen Imbissketten-Besitzers ausgenommen hat, sind Auftragskiller hinter dem Heiratsschwindler Moritz Engel her. Deshalb flüchtet er sich in die Schönheitsklinik Schwanensee, um sich hier ›unkenntlich‹ machen zu lassen. In der prachtvollen Klinik hält sich auf, wer Geld und einen Namen hat: Ein exzentrischer Künstler, eine fettleibige Lottomillionärin und eine männerhungrige Adlige. Mit deren Prestige erhofft sich der skrupellose Schönheitschirurg Maximilian Prinz seine Karriere zu beschleunigen. Doch dieser Plan droht nach hinten loszugehen, als er bei einer OP die Nase des hysterischen Künstlers verpfuscht …

Freuen Sie sich auf einen typischen ›Kohlköpfe-Abend‹ mit sympathischen Darstellern, viel Situationskomik und vielen befreienden Lachern – im Publikum und auf der Bühne!

Beginn 18.30 Uhr Eintritt 10 € / 8 €


Dezember – The Good Ones (Ruanda)

The Good Ones (Ruanda)
Klangkosmos Weltmusik
Donnerstag, 03.12.2015

Sie ist und bleibt unvermeidlich: die Erinnerung an den grausamen Völkermord in Rwanda 1994. Geschätzt eine knappe Million Menschen wurden innerhalb weniger Monate getötet: etwa 75 Prozent der dort lebenden Minderheit der Tutsi sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten. Und das Ganze auf einer Fläche, die wesentlich kleiner ist als Nordrhein-Westfalen.

Gut zwanzig Jahre später hört man eher selten den Namen Rwanda in den internationalen Nachrichten. Das Land kämpft für die Versöhnung und gegen das Vergessen – aber leider auch gegen fortlaufende korrupte politische Machenschaften, bittere Armut, Unterdrückung und mangelnde Pressefreiheit.

Doch endlich scheint sich zumindest auf der musikalischen Landkarte der weiße Fleck Rwanda mit leuchtender Farbe zu füllen: Die vierköpfige Musikgruppe ›The Good Ones‹ sendet frische Sounds und ein hoffnungsvolles Signal aus dem ›Land der tausend Hügel‹, wie Rwanda entsprechend seiner Landschaftsform auch genannt wird. Adrien Kazigira entschied sich eines Tages, seinen großen Traum endlich zu verwirklichen, eine eigene Musikgruppe zu gründen und machte sich auf die Suche nach ›the good ones‹, den besten Musikern – und er fand: Janvier Havugimana, Stani Hitimana und Javon Mahoro.

Im letzten Jahr hatten ›The Good Ones‹ ihren ersten internationalen Auftritt. Die erste Reise außerhalb Rwandas und der erste Flug brachten die vier Männer nach England, wo sie auf dem WOMAD Festival gefeiert wurden. Nun packen sie erneut ihre Koffer und bringen ihre Kigali-Klänge nach NRW.

BEGINN 18.00 UHR EINTRITT FREI

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November – Barmer Ersatzkapelle

Barmer Ersatzkapelle
Lieder aus aller Welt mit 15 Musikanten
Mittwoch, 25.11.2015

Am 30. April 1988 trafen sich auf dem Karlsplatz, in der Innenstadt von Wuppertal-Elberfeld, rund 150 Bläser aus der Region, um unter Leitung von Musikern der Berliner Blaskapelle IG Blech einige Stücke einzuüben. Pünktlich zum abendlichen Tanz in den Mai waren die Stücke fertig und wurden aufgeführt. Der Erfolg und der Spaß waren so riesig, dass rund 30 Bläser weiterhin Musik machen wollten: Dies war die Geburtsstunde der Barmer Ersatzkapelle (BEK).

Seither gibt es in Wuppertal Blasmusik der BEK. Allein unterbrochen von bisweilen jahrelangen, immer aber selbstverständlich kreativen Pausen. Die letzte Pause endete 2009, seitdem spielt die BEK wieder Stücke aus der ganzen Welt – für die ganze Welt: Tangomelodien aus Argentinien, Walzer aus Uruguay, jüdische Klezmermusik, italienische Canzoni, Balkanbeats, afrikanische Melodien und Samba aus Brazil.

Heute gehören rund 15 Musiker – vom Profi bis zum ambitionierten Amateur – zur BEK. Sie spielen Trompete, Klarinette, Saxofon, Posaune, Querflöte und Tuba. Dazu kommen Schlagzeug und Percussion. Es gibt also mächtig was auf die Ohren.

BEGINN 19.30 UHR EINTRITT 10 € / 8 €


Oktober – Wupper Trio

Wupper Trio
Von Klassik bis Tango auf höchstem Niveau
Mittwoch, 28.10.2015

Das Wupper-Trio ist ein junges Ensemble mit Sayaka Schmuck (Klarinette), Axel Hess (Violine und Viola) und dem Pianisten Benyamin Nuss, das feinste Kammermusik auf höchstem Niveau bietet. Die drei preisgekrönten jungen Musiker verbindet eine langjährige Bühnenerfahrung, ausgezeichnete Beherrschung ihrer Instrumente und die Liebe zur Kammermusik. Das Publikum zeigt sich immer wieder begeistert von den charismatischen Auftritten des Trios und den vielfältigen Programmen.
Auf dem Programm stehen Beethoven (u.a. Trio op. 11 B-Dur 498 ›Gassenhauer-Trio‹ für Klarinette, Viola und Klavier), Jules Massenet (Meditation für Violine und Klavier), Max Bruch (u.a. Auszüge aus ›Acht Stücke‹ Op. 83 für Klarinette, Viola und Klavier). Nach der Pause stehen Werke von Astor Piazzolla im Zentrum des Abends.

BEGINN 19.30 UHR   EINTRITT 10 € / 8 €